Der Kern des Problems im Südchinesischen Meer

Der Krieg um die umkämpfte Region ist vorbei noch ehe ein Schuß gefallen ist, und China ist Sieger 
Von Pepe Escobar  
31. Juli 2020, 
ZeroHedge via ASIA TIMES 

Als die Schlachtverbände der Flugzeugträger Ronald Reagan und Nimitz vor kurzem „Operationen“ im Südchinesischen Meer durchführten, entging es so manchem Zyniker nicht, daß die US-Pazifikflotte ihr Bestes gab, um die infantile Theorie der Thukydides-Falle in eine sich selbst erfüllende Prophezeiung zu verwandeln. 

Laut der formellen Darstellung des Kommandeurs der Nimitz, Konteradmiral Jim Kirk wurden die Manöver durchgeführt, um „gegenüber unseren Verbündeten und Partnern unseren Einsatz für eine auf festen Regeln beruhende internationale Ordnung, einen frei zugänglichen und offenen Indopazifik, zu bekräftigen.“ 

Niemand schenkt solchen Klischees Beachtung, da die eigentliche Botschaft von dem sich als Diplomaten ausgebenden CIA-Agenten, Außenminister Mike „Wir lügen, betrügen und stehlen“ Pompeo, unter Verweis auf die Neun-Striche-Linie, stammte: „Die Volksrepublik China hat keine rechtliche Grundlage, um der Region einseitig ihren Willen aufzuzwingen“ Für das Außenministerium wendet Peking im Südchinesischen Meer nichts als „Gangstertaktiken“ an. Erneut schenkte dem niemand Beachtung, weil die tatsächlichen Umstände dort auf der Hand liegen. 

Alles, was sich im Südchinesischen Meer – Chinas entscheidender Seehandelsader – bewegt, unterliegt der Gnade der Chipeschen Volksbefreiungsarmee, die entscheidet, ob und wann ihre tödlichen„Flugzeugträgerkiller“-Raketen DF-21D* und DF-26* zum Einsatz kommen. 
https://de.sputniknews.com/panorama/20190125323709388-china-testet-offenbar-flugzeugtraeger-killer-video/

Die Pazifikflotte der Vereinigten Staaten hat absolut keine Chance, einen Krieg im Südchinesischen Meer zu gewinnen

Elektronische Blockade

Ein bei westlichen Medien nicht erhältlicher und dort unerwähnter chinesischer Bericht, der von dem in Honig Kong ansässigen Analysten Thomas Wing Polin übersetzt wurde, ist für das Verständnis der Zusammenhänge unerläßlich 

Der Bericht bezieht sich auf elektronische Kampfflugzeuge vom Typ US Growler, die durch elektronische Störsender, die auf Inseln und Riffen im Südchinesischen Meer stationiert sind, völlig außer Kontrolle geraten sind. 

Dem Bericht zufolge „verhandelten die Vereinigten Staaten nach diesem Vorfall mit China und forderten die chinesische Führung auf, die elektronischen Anlagen umgehend zu demontieren, was von dieser jedoch abgelehnt worden ist. 

Diese elektronischen Anlagen sind ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Seeverteidigung und stellen keine Angriffswaffen dar. Daher ist die Forderung des USMilitärs nach einer Demontage unangemessen“. Es kommt noch besser: „Noch am selben Tag räumte der ehemalige Kommandeur der US-Pazifikflotte, Scott Swift, schließlich ein, daß das US-Militär die beste Zeit zur Kontrolle des Südchinesischen Zeit hinter sich hat. 

Er glaubt, daß China eine große Anzahl von Luftabwehrraketen des Typs Hongkong 9* sowie Bombern vom Typ H-6K* und elektronischen Störsystemen auf Inseln und Riffen stationiert hat. 

Man kann also behaupten, daß die Verteidigung solide ist. Sollten US-Kampfflugzeuge in das Südchinesische Meer rasen, werden sie wahrscheinlich ihr ‚Waterloo erleben.“ Unter dem Strich werden all diese von der Volksbefreiungsarmee auf den Inseln und Riffen im Südchinesischen Meer stationierten Anlagen welche, einschließlich der elektronischen Störsender, die Hälfte von dessen Gesamtoberfläche erfassen, von Peking als Teil des nationalen Verteidigungssystems Chinas betrachtet. 

Ich habe bereits in der Vergangenheit detailliert geschildert, was Admiral Philip Davidson, als er noch Anwärter auf den Posten des Befehlshabers des Indopazifischen Kommandos der Vereinigten Staaten (PACOM) war, dem US-Senat hierzu erzählt hat. 
Hier die drei wichtigsten seiner Schlußfolgerungen: 

1) „China strebt nach moderner Waffentechnologie (z.B. Hyperschallraketen), gegen die die Vereinigten Staaten derzeit keine Verteidigung haben. Da China die Stationierung dieser fortschrittlichen Waffensysteme anstrebt, werden die US-Streitkräfte im gesamten indopazifischen Raum zunehmend gefährdet sein“. 

2) „China untergräbt die auf festen Regeln basierende internationale Ordnung“. 

3) „China ist jetzt in der Lage, das Südchinesische Meer in allen sich nahe an einem Krieg mit den mit den Vereinigten Staaten bewegenden Szenarien zu kontrollieren. 

All dies geht mit dem „Geheimnis“ der Indopazifik-Strategie einher: Bestenfalls handelt es sich um ein Eindämmungsmanöver, da China die Seidenstraße, die das südchinesische Meer mit dem Indischen Ozean verbindet, weiter ausbaut. Erinnern Sie sich an Nusantao* 

Das Südchinesische Meer ist und bleibt einer der wichtigsten geopolitischen Brennpunkte des jungen 21. Jahrhunderts, in dem sich ein großer Teil des Kampfes um das Ost-West-Gleichgewichts abspielen wird. Ich habe mich in der Vergangenheit bereits an anderer Stelle ausführlich damit befaßt, jedoch ist nun ein kurzer historischer Hintergrund wieder einmal absolut notwendig, um die gegenwärtige Situation zu begreifen, da das Südchinesische Meer zunehmend wie ein chinesischer See aussieht und sich auch so anfühlt. 

Lassen Sie uns im Jahr 1890 beginnen, als Alfred Mahan, der damalige Präsident der US-Marineakademie, das grundlegende Werk The Influence of Sea Power Upon History, 1660-1783 veröffentlicht hat. Mahans zentrale These ist, daß die USA auf der Suche nach neuen Märkten global agieren und diese neuen Handelswege durch ein Netz von Marinestützpunkten schützen sollten. Das war der Embryo des nach wie vor aus Militärstützpunkten bestehenden US-Imperiums

Es war der westliche – amerikanische und europäische – Kolonialismus, der die meisten Land- und Seegrenzen der an das Südchinesische Meer angrenzenden Staaten geschaffen hat: Philippinen, Indonesien, Malaysia, Vietnam. Wir sprechen über die Grenzen zwischen den unterschiedlichen kolonialen Besitztümern ‒ und das brachte von Beginn an unlösbare Probleme mit sich, welche an die postkolonialen Nationen vererbt worden sind. Historisch betrachtet ist war die Geschichte immer eine völlig andere. Die besten anthropologischen Studien (z.B. die von Bill Solheim) definieren die halbnomadischen Gemeinschaften, die wirklich von alters her über das Südchinesische Meer reisten und Handel trieben, als Nusantao – ein austronesisches zusammengesetztes Wort für „Südinsel“ und „Menschen“. Die Nusantao waren keine bestimmte ethnische Gruppe. Sie waren ein maritimes Internet. Durch die Jahrhunderte hindurch haben sie von der Küstenlinie zwischen Zentralvietnam und Hongkong bis hin zum Mekong-Delta viele wichtige Knotenpunkte errichtet. Sie waren an keinen „Staat“ gebunden. Die westliche Vorstellung von „Grenzen“ existierte nicht einmal. Mitte der 1990er Jahre hatte ich das Privileg, einigen ihrer Nachkommen in Indonesien und Vietnam zu begegnen. Nun ist es dem westfälischen System erst Ende des 19. Jahrhunderts gelungen, das Südchinesische Meer in einen unbeweglichen Rahmen einzufrieren. 

Was uns zu dem entscheidenden Punkt bringt, warum China so sensibel mit seinen Grenzen umgeht. Weil diese direkt mit dem „Jahrhundert der Erniedrigung“ zusammenhängen – als die interne chinesische Korruption und Schwäche westlichen „Barbaren“ erlaubte, chinesisches Territorium in Besitz zu nehmen. 

Eine japanische See 

Die Neun-Striche-Linie ist ein enorm komplexes Problem. Sie wurde im Jahr 1936 von dem bedeutenden chinesischen Geographen Bai Meichu, einem unerschütterlichen Nationalisten, erfunden, zunächst als Teil einer „Karte der nationalen Demütigung Chinas“ in Form einer „U-förmigen Linie“, die das Südchinesische Meer bis hinunter zu James Shoal verschlingt, welches 1.500 km südlich von China, aber nur über 100 km von Borneo entfernt liegt. Die Neun-Strich-Linie wurde von Anfang an von der chinesischen Regierung, die, wie Sie sich erinnern, damals noch nicht kommunistisch war, als gesetztes Recht in Bezug auf „historische“ chinesische Ansprüche auf Inseln im südchinesischen Meer propagiert. 

Ein Jahr später fiel Japan in China ein. Im Jahr1895 hatte Japan bereits Taiwan besetzt und im Jahr 1942 besetzte es die Philippinen. Das bedeutete, daß praktisch die gesamte Küstenlinie des Südchinesischen Meeres zum ersten Mal in der Geschichte von einem einzigen Reich kontrolliert wurde. 

Das Südchinesische Meer war zu einer japanischen See geworden. Nun, das dauerte bis 1945 an. Die Japaner besetzten Woody Island, eine der Paracel-Inseln* und Itu Aba (das heutige Taiping) eine der Spratly-Inseln*. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und dem Atombombenabwurf der Vereinigten Staaten auf China, wurden die Philippinen im Jahr 1945 unabhängig und die Spratly-Inseln wurden umgehend zu philippinischem Territorium erklärt. Im Jahr 1947, erhielten alle Inseln im Südchinesischen Meer chinesische Namen. Und im Dezember 1947 wurden alle Inseln unter die Kontrolle von Hainan (selbst eine Insel in Südchina) gestellt. Neue Karten folgten, aber nun mit chinesischen Namen für die Inseln (oder Riffe und Untiefen). Aber es gab ein riesiges Problem: Niemand erklärte die Bedeutung dieser Striche (deren Anzahl ursprünglich elf betrug). 

Im Juni 1947 erhob die Republik China Anspruch auf das gesamte Gebiet innerhalb dieser Linie, während es sich selbst zu Verhandlungen darüber bereit erklärte, später über die die Seegrenzen zu anderen Ländern verhandeln zu wollen. Zu dem damaligen Zeitpunkt jedoch existierten keine Grenzen. 

Und damit wurde der Schauplatz für die ungeheuer komplizierte „strategische Zweideutigkeit“ im Südchinesischen Meeres geschaffen, die bis heute andauert – und die es dem Außenministerium erlaubt, Peking „Gangstertaktiken“ vorzuwerfen. Der Höhepunkt eines Jahrtausend alten Übergangs vom „maritimen Internet“ der Halbnomadenvölker zum westfälischen System hat nichts als Ärger gebracht. Zeit für einen Verhaltensrichtlinien 

Was hat es mit dem Hinweis der Vereinigten Staaten auf die “Navigationsfreiheit” also auf sich? 

Aus imperialer Sicht ist die „Freiheit der Schifffahrt von der Westküste der USA bis nach Asien – durch den Pazifik, das Südchinesische Meer, die Malakkastraße und den Indischen Ozean – eine rein Militär strategische Frage. Die US-Marine kann sich schlicht nicht vorstellen mit maritimen Sperrzonen umzugehen – oder mit dem Umstand, jedes Mal eine „Genehmigung“ verlangen, wenn sie diese Zonen durchqueren muß. In diesem Fall würde das Imperium der Stützpunkte den „Zugang“ zu seinen eigenen Stützpunkten verlieren. 

Hinzu kommt die typische Pentagon-Paranoia, eine Situation zu spielen, in der eine „feindliche Macht“ – nämlich China – beschließt, den Welthandel zu blockieren. Die Prämisse an sich ist lächerlich, denn das Südchinesische Meer ist die bedeutendste und lebenswichtigste Seehandelsroute für Chinas globalisierte Wirtschaft. Es gibt also keine rationale Rechtfertigung für ein Navigationsfreiheitsprogramm. 

Diese Flugzeugträger wie die Ronald Reagan und die Nimitz, die im Südchinesischen Meer ein- und auslaufen, sind quasi eine Art Kanonenboot-Diplomatie des 21. Jahrhundert. Und Peking ist nicht beeindruckt

Was den zehnköpfigen Verband Südostasiatischer Nationen (ASEAN) betrifft, geht es jetzt darum, einen Verhaltenskodex zur Lösung aller maritimen Konflikte zwischen den Philippinen, Vietnam, Malaysia, Brunei und China auszuarbeiten. Im kommenden Jahr begehen ASEAN und China den 30. Jahrestag enger bilateraler Beziehungen. Es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, daß sie diese den Status einer „großangelegten strategischen Partnerschaft“ verleihen. Wegen Covid-19 mußten alle Akteure die Verhandlungen über die zweite Lesung des einzigen Entwurfs des Verhaltenskodex verschieben. Peking wollte, daß diese von Angesicht zu Angesicht geführt werden – denn das Dokument ist äußerst sensibel und derzeit noch geheim. Dennoch haben sie sich schließlich darauf geeinigt, online zu verhandeln – mittels detailliert ausgearbeiteter Texte. Es wird ein hartes Stück Arbeit werden, denn wie ASEAN Ende Juni in einem virtuellen Gipfel verdeutlicht hat, muß alles im Einklang mit dem Völkerrecht stehen, einschließlich des UN-Seerechtsübereinkommens (UNCLOS). 

Sollten sie sich alle bis Ende 2020 auf einen gemeinsamen Verhaltenskodex einigen können, könnte ASEAN Mitte 2021 einer Abschlußvereinbarung zustimmen. Historisch läßt sich das nicht einmal ansatzweise beschreiben, denn diese Verhandlungen laufen bereits seit nicht weniger als zwei Jahrzehnten. Ganz zu schweigen davon, daß ein Verhaltenskodex jeden Anspruch der USA auf Sicherung der „Navigationsfreiheit“ in einem Gebiet, in dem die Schifffahrt bereits frei ist, entkräftet. Doch „Freiheit“ war nie das Thema. 

In der Terminologie des Imperiums bedeutet „Freiheit“, daß China gehorchen und das Südchinesische Meer für die US-Marine offen halten muß. Nun, das ist sicherlich möglich, aber man sollte sich benehmen.

Das wird der Tag sein, an dem der US-Marine das Südchinesische Meer „verwehrt“ wird. Man muß nicht Mahan heißen, um zu begreifen, daß dies das Ende der imperialen Herrschaft über die sieben Weltmeere bedeuten wird. 

Pepe Escobar ist unabhängiger geopolitischer Analyst, Schriftsteller und Journalist. 
Quelle: https://www.zerohedge.com/geopolitical/escobar-heart-matter-south-china-sea 
Quelle des Originals: https://asiatimes.com/2020/07/the-heart-of-the-matter-in-the-south-chinasea/ 


Sat images show Beijing is deploying more air defense systems to the disputed Woody Island

FEBRUARY 20, 2016 

AIR DEFENSE IDENTIFICATION ZONE

https://seasresearch.wordpress.com/tag/air-defense-identification-zone/

https://seasresearch.wordpress.com/tag/artificial-islands/

https://seasresearch.wordpress.com/tag/south-china-sea/

https://seasresearch.wordpress.com/tag/militarization/

A Glimpse Into China’s Military Presence in the South China Sea

Stratfor

Widely published satellite imagery from Feb. 14 shows the presence of new Chinese air defense systems on Woody Island in the South China Sea, highlighting continuing maritime frictions in the area. But new imagery obtained by Stratfor provides a higher-resolution view of the deployment and activities taking place across the island. Specialists at AllSource Analysis have identified two batteries of HQ-9 surface-to-air launchers, as well as supporting vehicles such as an engagement radar and the Type 305B AESA acquisition radar. Chinese military personnel are also moving near the air defense batteries, and cables are connecting vehicles and equipment into a single networked system.

China’s claim to most of the South China Sea is a persistent source of tension with five Association of Southeast Asian Nations (ASEAN) countries that claim land and waters in the sea. (Vietnam contests China’s claims to Woody Island, along with the rest of the Paracel Islands.) It also conflicts with the United States’ notion of freedom of navigation, though it holds no position on the territorial disputes themselves. To counter China’s dominance, the United States has run two active campaigns every quarter since October 2015 in which its naval vessels and aircraft deliberately pass by disputed features that are not considered to provide legitimate maritime claims under international law. China has called these moves destabilizing, and it has used U.S. operations and coalition building in the area to justify deploying defensive arms to its South China Sea possessions.

While these air defense systems provide a notable military capability, their presence on the island does not necessarily reflect a major escalation. They are packed closely together on a sand platform near the waterline in a way that suggests they are either part of a training operation or a conspicuous show of force. The platform was constructed in recent months, with imagery taken in December 2015 showing dredging activity in this location. But the position is not permanent: The sand platform is already deteriorating in some places. The visibility of the deployment raises the possibility that it was intended to send a political message as U.S. President Barack Obama reportedly sought to convince the heads of ASEAN countries to persuade China to accept a ruling from the U.N. Permanent Court of Arbitration on the legal status of 10 land features disputed with the Philippines.

Apart from the air defense systems that were recently uncovered, there is also significant Chinese military activity on other parts of Woody Island. A key feature of the base is its runway, which gives China the ability to send and receive combat aircraft. In November 2015, J-11 fighter jets were reportedly deployed to the base, and while the current imagery does not show these aircraft out in the open, our partners at AllSource Analysis have determined that 16 hangars at several locations along the runway seem to be designed to host fighter aircraft like the J-11. Tire tracks also show that one section of these hangars has been used to host aircraft while the others have not. The imagery can neither rule out nor verify the presence of aircraft inside these hangars, but it does confirm that the air base can host up to 16 of these fighter aircraft out of plain sight.

Finally, several large high-bay drive-through buildings have been constructed in an area that is likely dedicated to the storage of explosive materials or ammunitions. Complex berm structures are being erected along with these buildings to shield them from explosions or to contain explosions that occur within them. These buildings can receive large logistics vehicles carrying ammunition, such as fighter aircraft armaments or air defense missiles, which can then be loaded or offloaded inside the cover of the buildings and exit again on the opposite side. Construction continues in this part of the island, and more berms are likely to be erected over time. Equipment located near the structures also indicates concrete pouring activities.

While the media’s response to China’s actions on Woody Island suggests that they represent a watershed moment in the militarization of the South China Sea, in reality they are neither surprising nor particularly meaningful. Despite the widespread attention Beijing’s deployment has received, it is unlikely to shift the calculations of any country involved in the ongoing maritime disputes in the South China Sea. https://seasresearch.wordpress.com/2016/02/20/sat-images-show-beijing-is-deploying-more-air-defense-systems-to-the-disputed-woody-island/

China bereitet sich im Südchinesischen Meer auf militärischen Ernstfall vor

Ryan Pickrell
04 Jul 2019

Das chinesische Militär hat eine Übung auf hoher See durchgeführt, die darauf abzielt, feindliche Schiffe mit Schiffsabwehrraketen im Südchinesischen Meer zu versenken… Laut CNBC feuerten die chinesischen Streitkräfte schiffsabwehrende ballistische Flugkörper (ASBM) ab, zu denen Systeme wie der DF-21D oder der DF-26 gehören könnten…

Zuvor hatte Peking landgestützte Anti-Schiffs-Marschflugkörper (ASCMs) wie die YJ-62 und YJ-12B in die von China besetzten Gebiete in der Region verlegt, ein Schritt, den die USA verurteilten.

Chinas Militarisierung im Südchinesischen Meer umfasst den Einsatz von Schiffsabwehrraketen, Boden-Luft-Raketen, elektronischen Störsendern und in jüngerer Zeit die Landung von Bomberflugzeugen“, erklärte der damalige US-Verteidigungsminister Jim Mattis im vergangenen Jahr….

Reichweitenbeschränkungen erfordern ASCMs auf Inseln im Südchinesischen Meer, um die umliegenden Wasserstraßen zu erreichen. ASBMs mit größerer Reichweite könnten vom chinesischen Festland abgefeuert werden…

China argumentiert, dass die Einsätze eine notwendige Reaktion auf aggressives US-Verhalten sind.

Den jüngsten chinesischen Tests gingen gemeinsame Militärübungen der USA und Japan im Südchinesischen Meer voraus…

Chinesisches Militär führt Anti-Schiffs-Raketentests im heiß umkämpften Südchinesischen Meer durch

July 2, 2019

By Amanda Macias, CNBC and Courtney Kube

Von Amanda Macias, CNBC und Courtney Kube

WASHINGTON – …Das Südchinesische Meer, in dem sich mehr als 200 Landflecken befinden, dient als Tor zu den globalen Seerouten, über die jährlich etwa 3,4 Billionen Dollar Handel abgewickelt werden. Die zahlreichen sich überschneidenden souveränen Ansprüche auf Inseln, Riffe und Felsen – von denen viele bei Flut verschwinden – haben die Gewässer zu einem bewaffneten Lager gemacht. Peking hat den Löwenanteil dieser Merkmale mit etwa 27 Außenposten

Im Mai 2018 installierte China still und leise Anti-Schiffs-Kreuzfahrt-Raketen und Boden-Luft-Raketensysteme auf drei seiner befestigten Außenposten westlich der Philippinen im Südchinesischen Meer…US-Geheimdienstberichten zufolge handelt es sich bei den Installationen um die ersten chinesischen Raketeneinsätze am Fiery Cross Reef, Subi Reef und Mischief Reef auf den Spratly-Inseln. Die Spratlys, auf die sechs Länder Anspruch erheben, befinden sich etwa zwei Drittel des Weges östlich von Südvietnam bis zu den südlichen Philippinen.

Nach allem, was man hört, stellen die Küstenschutzsysteme eine bedeutende Ergänzung des militärischen Portfolios Pekings in einer der umkämpftesten Regionen der Welt dar….

https://www.nbcnews.com/news/china/chinese-military-conducts-anti-ship-missile-tests-hotly-contested-south-n1025456

Tödliche Falle für F-35-Kampfjets? Chinas neue Ankündigung weckt in den USA schlimme Befürchtungen

Business Insider Deutschland

25 Jun 2019

F-35-Kampfjets sollen künftig das Rückgrat der Nato-Luftstreitkräfte werden.

Alles begann mit einem Interview. Einem Interview mit Liu Yongtan, Wissenschaftler und Leiter des chinesischen Radarprojekts, gedruckt in einem monatlich erscheinenden chinesischen Schiffsmagazin…. Die „Global Times“, eine englischsprachige Tageszeitung, die der Kommunistischen Partei Chinas unterstellt ist, hielt das Interview jedenfalls für so relevant, dass sie es in der Montagsausgabe noch einmal abdruckte….

Warum schlug das Liu-Interview solche Wellen?

Weil Liu etwas verkündete, was bei den USA schlimme Befürchtungen weckt. Demnach sei Chinas neuer Radar nicht nur vor sogenannten Radarkiller-Geschossen geschützt, sondern könne auch Raketen und hochmoderne Tarnkappenflieger entdecken. Darunter fielen auch F-35-Kampfjets, die eigentlich so schnell und wendig fliegen sollten, dass sie von Radaranlagen kaum oder gar nicht aufzuspüren sind.

Was heißt das?

Sollten die USA tatsächlich so kühn sein und versuchen, Chinas Militär hinterrücks anzugreifen, könnte dieser Radar Peking frühzeitig warnen. Schließlich könnte er feindliche Bewegungen schon Hunderte Kilometer entfernt aufspüren. Selbst F-35-Kampfjets, die sich für Überraschungsangriffe eignen würden, würden frühzeitig enttarnt. Die US-Sorge: Wird ein F-35-Kampfjet im Kriegsfall entdeckt, könnte er für feindliche Kräfte zur leichten Beute werden.

Zweierlei bleibt hier festzuhalten: Ob China tatsächlich im Besitz eines solchen Radars ist, lässt sich unabhängig nicht überprüfen. Vorsicht ist also geboten. Und ob die USA wirklich Chinas Militär angreifen wollen, ist höchst zweifelhaft. Beide Seiten wissen zu gut, welche verheerenden Folgen ein Konflikt zwischen zwei hochgerüsteten Atommächten mit sich bringen würde. Das hält sie aber nicht davon ab, zusammen Hunderte Milliarden Dollar in ihre Armeen zu stecken — und das jedes Jahr. ….

Hat China damit begonnen, ballistische Anti-Schiffsraketen im Südchinesischen Meer zu testen?

Von Ankit Panda

02. Juli 2019

Bis heute haben US-Beamte die Stationierung chinesischer ballistischer Raketen zur Schiffsabwehr, wie der DF-21D, im Südchinesischen Meer nicht bekannt gegeben. Alle diese Raketen sind für den Einsatz auf der Straße konzipiert und könnten auf Chinas Inseln in den Paracels oder seinen sieben künstlichen Inseln in der Spratly-Gruppe eingesetzt werden.

Die Vereinigten Staaten haben seit dem vergangenen Jahr offiziell anerkannt, dass China Anti-Schiffs – und Boden-Luft-Raketen auf seinen Außenposten in den Spratlys stationiert hat.

Es ist unklar, ob China möglicherweise eine DF-21D ballistische Rakete zur Schiffsabwehr vom Festland aus gestartet hat, die in der Sperrzone des Südchinesischen Meeres abstürzen soll.

Chinesische Behörden geben für größere ballistische Raketentests normalerweise ausführliche Notices to Airmen (NOTAM) heraus. Zwischen dem 30. Juni und dem 1. Juli gab es ein NOTAM, das eine „vorübergehende Gefahrenzone“ zwischen der chinesischen Insel Hainan und einer separaten maritimen Sperrzone vor den Spratly-Inseln bezeichnete.

Das NOTAM-Gebiet und die maritime Sperrzone hätten es ermöglicht, einen ballistischen Raketentest von Hainan oder dem chinesischen Festland aus durchzuführen.

Die Stationierung von ballistischen Anti-Schiffsraketen auf den Spratly-Inseln würde eine bedeutende Veränderung in Chinas Haltung im Südchinesischen Meer bedeuten. Bis heute ist nicht bekannt, dass die DF-21D, die lange Zeit als Chinas „Träger-Killer“-Rakete beschrieben wurde, durchgehend gegen ein bewegliches Oberflächenziel getestet wurde.

Die Vereinigten Staaten und Japan verfügen beide über große Kriegsschiffe im Südchinesischen Meer. Die USS Ronald Reagan Carrier Strike Group und die Escort Flottille 1 der Japan Maritime Self-Defense Force, angeführt von dem Mehrzweckzerstörer JS Izumo, befinden sich in der Region.

Es ist auch bekannt, dass Anti-Schiffsraketen wie die YJ-62 im Südchinesischen Meer eingesetzt wurden. Diese Raketen wurden auf Woody Island gesichtet. Getrennt davon sollen YJ-12B Anti-Schiffs-Kreuzfahrtraketen im Jahr 2018 auf den Spratly-Inseln stationiert worden sein.

Es wird angenommen, dass der DF-21D eine Reichweite von 1.500 Kilometern hat und vom US-Militär bewertet wird, um die Raketentruppe der chinesischen Volksbefreiungsarmee in die Lage zu versetzen, die US-Streitkräfte im westlichen Pazifik anzugreifen. Die Rakete ist dem US-Geheimdienst auch unter dem Namen CSS-5 Mod 5 bekannt.

In seiner Rede auf dem Shangri-La-Dialog, einer wichtigen asiatischen Sicherheitskonferenz, im Jahr 2018 sprach der damalige US-Verteidigungsminister Jim Mattis vor den Spratlys über Chinas neue Einsätze.

„Chinas Militarisierung künstlicher Objekte im Südchinesischen Meer umfasst die Stationierung von Anti-Schiffsraketen, Boden-Luft-Raketen, elektronischen Störsendern und in jüngster Zeit die Landung von Bomberflugzeugen auf Woody Island„, stellte er fest. Woody Island gehört zu den Paracels.

https://thediplomat.com/2019/07/did-china-start-testing-anti-ship-ballistic-missiles-into-the-south-china-sea/

China hat in aller Stille Raketensysteme auf den strategischen Spratly-Inseln im heiß umkämpften Südchinesischen Meer installiert

30. JANUAR 2020

Amanda Macias

WASHINGTON – China hat in aller Stille Anti-Schiffs-Marschflugkörper und Boden-Luft-Raketensysteme auf drei seiner befestigten Außenposten westlich der Philippinen im Südchinesischen Meer installiert….

Die Platzierung der Abwehrwaffen folgt auch auf Chinas jüngste Installation militärischer Störsender im Südchinesischen Meer, die Kommunikations- und Radarsysteme stören

Die jüngsten Geheimdienstinformationen weisen Quellen zufolge auf die Stationierung von Anti-Schiffs – und Boden-Luft-Raketen auf dem Fiery Cross Riff, dem Subi Riff und dem Mischief Riff auf den Spratly-Inseln hin….

Die landgestützten Anti-Schiffsraketen, bezeichnet als YJ-12B, ermöglichen es China, Überwasserschiffe innerhalb von 295 Seemeilen von den Riffen aus anzugreifen.

Unterdessen haben die als HQ-9B bezeichneten Boden-Luft-Langstreckenraketen eine erwartete Reichweite von zielenden Flugzeugen, Drohnen und Marschflugkörpern innerhalb von 160 nautischen Meilen.

Die Abwehrwaffen sind auch auf Satellitenbildern von Woody Island, Chinas Militärhauptquartier auf den nahe gelegenen Paracel-Inseln, zu sehen.

Woody Island dient als administratives und militärisches Zentrum von Chinas Präsenz im Südchinesischen Meer„, sagte Gregory Poling, Fellow des Center for Strategic and International Studies…

Das Interesse Pekings an der Erschließung der krümeligen Landstriche jenseits des Südchinesischen Meeres ist keineswegs neu.So nahm China beispielsweise 1988 erstmals das Fiery Cross Reef und das Subi Reef in Besitz und stattete diese Gebiete seither mit Tiefwasserhäfen, Flugzeughangars, Kommunikationseinrichtungen, Verwaltungsbüros und einer 10.000 Fuß langen Start- und Landebahn aus….

https://www.cnbc.com/2018/05/02/china-added-missile-systems-on-spratly-islands-in-south-china-sea.html

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