Blutige Bilanz: US-Interventionen in Lateinamerika

NEW AMERICAN CENTURY?

Aus Anlass des 35. Jahrestags der US-Militärinvasion auf der Karibikinsel Grenada ruft RT Deutsch die zahlreichen Putsche und Invasionen der Vereinigten Staaten in Lateinamerika ins Gedächtnis. Bei den US-Einmischungen ließen tausende Zivilisten ihr Leben.

Blutige Bilanz: US-Interventionen in Lateinamerika
US-Truppen nehmen während der Invasion Panamas Positionen außerhalb des Außenministeriums ein.

von Maria Müller, Montevideo

Für Demokratie und Menschenrechte? Diktaturen, Staatsstreiche, Militärinterventionen. Die Geschichte der USA in ihrem „Hinterhof“ Lateinamerika

Die Vereinigten Staaten haben im Lauf des vergangenen Jahrhunderts in Lateinamerika zahlreiche militärische Interventionen durchgeführt und unliebsame Regierungen mit Waffengewalt gestürzt. In anderen Fällen organisierten und finanzierten sie mit Hilfe des Geheimdienstes CIA den Umsturz. Auch das Entfachen von Bürgerkriegen mit gesponserten Söldnerarmeen gehörte immer schon zu ihren Mitteln.

Die sogenannte Monroe-Doktrin, auf die sich die heutige US-Administration explizit bezieht, diente stets als Rechtfertigung. Nach ihr darf keine nicht-amerikanische Macht in Amerika an Einfluss gewinnen. In den Zeiten des kalten Krieges diente sie als Vorwand, alle…

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