Xi Jinping bringt nicht „Rotchina“ zurück – es war niemals weg

Wie Russland den globalen Kräftestand ausgleicht

Die Zentralisierung der Macht beim chinesischen Staatsführer ist keine Anomalie, sondern die logische Folge in einer Nation, die sich selbst treu bleibt. Das ist ein abrupter Weckruf für all jene, die einen westlichen Weg als Vision für Chinas Schicksal sahen.

27 Nov. 2022

Xi Jinping bringt nicht "Rotchina" zurück – es war niemals weg
Denkmal für Deng Xiaoping in Shenzhen

Von Timur Fomenko

Der frühere australische Premierminister Kevin Rudd veröffentlichte kürzlich einen Artikel in der ZeitschriftForeign Affairs, in dem er „die Rückkehr von Rotchina“ mit der Überschrift „Xi Jinping bringt den Marxismus zurück“ proklamierte. Der Artikel argumentiert, dass die Ernennung von Xi auf dem 20. Kongress der Kommunistischen Partei Chinas, die von Deng Xiaoping 1978 eingeleitete Ära der Reform und Öffnung formell beendet habe, die China dazu brachte, liberaler, offener und kapitalistischer zu werden. Rudd beschreibt Xi als „einen wahren Anhänger des Marxismus-Leninismus“, der „Pekings Rückkehr zur Kontrolle über Politik und Gesellschaft durch die Partei vorantreibt, wobei der Raum…

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